Psychosoziale Notfallversorgung

Am 17. März 2018 fand das 12. Forum der Psychosozialen Notfallversorgung in der Technischen Fakultät der Albert-Ludwig-Universität Freiburg statt. 

Das Programm kann im Flyer 12. PSNV-Forum nachgelesen werden.

Zusammmenfassungen einzelner Beiträge:
Resilienz - eine Einführung (Dr. Donya A. Gilan)
Resilienz: was ist das und kann man das lernen (Dr. Tobias Stächele)
Etwas besseres wie den Tod findest du allemal (Peter Zehentner)

Buchtipp:
„Lebe Balance.
Das Programm für innere Stärke und Achtsamkeit. (Bohus, M., Lyssenko, L., Wenner, M. & Berger, M. (2013), Stuttgart, TRIAS Verlag).

Ihre Ansprechpartnerin:
Susanne Zürn E-Mail: susanne.zuern(at)drk-baden.de



Das 11. PSNV-Forum zum Thema Kommunikation & Beziehungen fand am 11. März 2017 in Freiburg statt.

Im Flyer kann das Programm nachgelesen werden.

Hier sind Zusammenfassungen der Beiträge hinterlegt.

Es gibt Momente, in denen Menschen durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden. Wenn Eltern durch das plötzliche Versterben ihres Kindes wie gelähmt sind, die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall der Familie die Nachricht über den Tod des Vaters überbringen muss. Sowohl in diesen schweren Stunden als auch in anderen akuten Krisensituationen leisten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes "Erste Hilfe für die Seele" und psychosoziale Akuthilfe für Betroffene.

Die Maßnahmen der Psychosozialen Notfallversorgung dienen der Bewältigung von kritischen Lebensereignissen und der damit einhergehenden psychosozialen Belastungen.
Es geht um

  • Prävention von psychosozialen Belastungsfolgen
  • Früherkennung von psychosozialen Belastungsfolgen nach belastenden Notfällen bzw. Einsätzen
  • Bereitstellung adäquater Unterstützung für betroffene Personen und Gruppen, um belastende Erfahrungen zu verarbeiten

Krisenintervention & Notfallnachsorge

Die Kriseninterventions- und Notfallnachsorgeteams der Kreisverbände kümmern sich um Betroffene von Notfällen oder Unglücken: Angehörige, Freunde, Augenzeugen, Überlebende oder Vermissende. Sie leisten psychische und soziale Erste Hilfe und begleiten kurzfristig Menschen in akuten Krisensituationen. Alarmiert werden sie über die jeweiligen Integrierten Leitstellen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr (ILS). Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind ausgebildet in den Grundlagen der Kommunikation und Psychotraumatologie. Sie werden regelmäßig durch Fortbildungen und Supervision für ihren Dienst qualifiziert.

Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte

Für die Einsatzkräfte der Rettungsdienste und des Katastrophenschutzes stehen Peers zur Verfügung. Sie bieten präventive Maßnahmen durch Fortbildungen und Einsatznachsorgende Maßnahmen z.B. durch strukturierte Einzel- und Gruppengespräche. Sie werden vom Landesverband qualifiziert.

Forum PSNV

Einmal jährlich richtet der Landesverband ein Fachforum für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Interessentinnen und Interessenten der Psychosozialen Notfallversorgung aus. Hier stehen neben der fachlichen Weiterbildung auch der Austausch und das gegenseitige Kennenlernen der Teams im Mittelpunkt.

Aus- und Weiterbildung

Grundlehrgang Psychosoziale Notfallversorgung

  • Dauer: 16 Unterrichtseinheiten
  • Grundstrukturen der PSNV im DRK
  • Grundlagen der Kommunikation
  • Grundlagen der Ersten Hilfe

Kriseninterventionshelfer/in

  • Dauer: 80 Unterrichtseinheiten
  • Organisationsstrukturen
  • Kommunikation und Interaktion
  • Grundlagen der Psychotraumatologie und Psychologie
  • Tod und Trauer
  • Umgang mit besonderen Zielgruppen
  • Psychohygiene

Peer

  • Dauer: 32 Unterrichtseinheiten
  • Umgang mit Stree, Sucht und psychische Belastung
  • Selbstschutz und Psychohygiene
  • Kommunikation und Gesprächsführung

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem örtlichen Roten Kreuz oder bei unserem Mitarbeiter Pascal Koffer.

Spendenhotline

Tel: 0761-88336600

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