Rund um die Uhr für Sie da!

Ein Unfall auf der Autobahn, eine Frau wird in der Fußgängerzone ohnmächtig, der Großvater hat plötzlich einen Herzinfarkt. Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes rettet Leben - 24 Stunden jeden Tag. Er ist jederzeit über die Notrufnummer 112 erreichbar.

Jeder neunte Bundesbürger nimmt Jahr für Jahr die Leistungen des DRK-Rettungsdienstes in Anspruch. Dabei steht der Mensch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets im Mittelpunkt. Unser Anspruch: Der DRK-Rettungsdienst ist nicht nur schnell, professionell und zuverlässig, sondern vor allem auch menschlich.

Was ist der Rettungsdienst?

Der Rettungsdienst ist eine staatliche/öffentliche Aufgabe der Daseinsvorsorge.
In Baden-Württemberg hat das Land diese Aufgabe an die Rettungsdienstorganisationen übertragen. Der Rettungsdienst gliedert sich in Notfallrettung und Krankentransport.

In der Notfallrettung geht es um Kranke oder Verletzte, die sich in Lebensgefahr befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Störungen zu erwarten sind, wenn sie nicht umgehend medizinische Hilfe erhalten.

Hingegen bedeutet Krankentransport die fachgerechte Beförderung von Kranken, Verletzten oder sonstigen Hilfebedürftigen.

Wie wird der Rettungsdienst finanziert?

Das Land Baden-Württemberg fördert einen Teil der Anlageinvestitionen des Rettungsdienstes, d.h. beispielsweise unterstützt es den Bau von Rettungswachen. Die laufenden (Betriebs-) Kosten werden von Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Sozialämtern getragen. Die Höhe der Benutzungs- entgelte wird zwischen Krankenkassen und Leistungsträgern (Rettungs- dienstorganisationen) auf Rettungsdienstbereichsebene (entsprechen in der Regel den Landkreisen) ausgehandelt und jeweils für ein Jahr vereinbart.

Welche Fahrzeuge sind im Einsatz?

Für die Notfallrettung stehen Rettungswagen bereit, die mit ausgebildeten Fachleuten (Rettungsassistenten) besetzt sind.

Integriert in die Notfallrettung ist der Notarztdienst. Für die Notärzte, die in der Regel von den Krankenhäusern gestellt werden, hält das Rote Kreuz Notarzteinsatzfahrzeuge mit entsprechender Ausstattung und Fachpersonal bereit.

Wie schnell ist die Notfallrettung?

Mit der Übernahme des Rettungsdienstes haben die Rettungsdienste die Pflicht übernommen, an jedem Ort des Bundeslandes, an jedem Tag im Jahr, 24 Stunden am Tag für jede Bürgerin und jeden Bürger die Notfallrettung zu gewährleisten.

Jeder an einer Strasse gelegene Notfallort muss innerhalb von 10 höchstens 15 Minuten nach Eingang der Notfallmeldung (Hilfsfrist) mit einem Fahrzeug des Rettungsdienstes erreichbar sein.
Koordiniert werden die Einsätze von den Leitstellen. Dort gehen die Notrufe und die Anforderungen für den Krankentransport ein.

Die Leitstellen sind rund um die Uhr über die Notrufnummer 112 erreichbar.

Was passiert bei der Notfallrettung?

Bereits am Notfallort wird die notwendige Therapie eingeleitet. Lebensbedrohlich erkrankte oder verletzte Personen werden medizinisch versorgt und stabilisiert, um einer weiteren Verschlechterung ihres Zustandes vorzubeugen.
Gleichzeitig wird über Funk bei der Rettungsleitstelle ein Platz im Krankenhaus angefordert. Aus diesem Grund fährt der Rettungswagen häufig nicht unmittelbar nach Aufnahme des Patienten vom Notfallort los.
Nach der Erstversorgung wird der Patient unter Fortführung der begonnen Behandlung schonend in die nächste geeignete Einrichtung für die weitere Versorgung transportiert.

Integrierte Rettungsleiststelle

Daten und Fakten

8 Leitstellen
64 Rettungswachen
223 Einsatzfahrzeuge

Personal
925 Hauptberufliche
305 Ehrenamtliche
247 Nebenberufliche
189 FSJ und BFD


337.309 Einsätze davon:
185.690 Notfalleinsätze
151.619 Krankentransporte
(Stand 12/2014)

Spendenhotline

Tel: 0761-88336600

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