Projekte - gefördert von der Glücksspirale

Folgende Projekte werden von der Glücksspirale www.gluecksspirale.de gefördert:


Qualifizierung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Gesundheitsförderung für ältere Menschen bezieht sich in erster Hinsicht auf Maßnahmen und Angebote, die zur Stabilisierung dienen: Sturzprävention, regelmäßiges Training, soziale Kontakte und Netzwerke, Bildung, gesunde Ernährung und anderes, was der Vereinsamung vorbeugt und der Lebensfreude dient.
Wir unterstützen mit unseren Kursangeboten alle diese Komponenten. Mit unseren DRK-Strukturen erreichen wir unsere Teilnehmer/innen auch im ländlichen Raum, wo andere Anbieter selten vertreten sind, sehr gut.

Besondere Angebote machen wir für ältere Migrantinnen und Migranten, für die oft ein gesundheitsförderlicher Lebensstil ungewohnt ist, insbesondere in fremder Umgebung und Sprache. Wir bieten in den Kreisverbänden und Ortsvereinen sowie Senioreneinrichtungen verschiedene Programme und Kurse der Gesundheitsförderung für Senioren an. Für die älteren Menschen:

• Seniorengymnastik
• Wassergymnastik
• Tanzen
• Yoga
• Nordic Walking
• Gedächtnistraining
• sowie weitere Kurse, die Elemente aus den o.g. enthalten.
Die Übungs- und Kursleiterinnen werden durch den Landesverband nach DRK-eigenen standardisierten Curricula aus- und fortgebildet. Die Fortbildungs- und Workshopthemen werden ständig aktualisiert und neuen Erfordernissen angepasst.
Themenschwerpunkte für Fortbildungen in der Seniorengymnastik sind: Sturzprophylaxe, Beckenbodengymnastik, mit Hand und Fuß, Keine Angst vor Bodenkontakt, Allgemeine Gymnastik unter kinästhetischen Gesichtspunkten, Knieschule, Chi Gong. Beim Tanzen gibt es vereinfachte Tänze, die auch von bewegungseingeschränkten Menschen mitgemacht werden können sowie Sitztänze für Teilnehmer, die nur im Sitzen mitmachen können.

Für junge Familien bieten wir in Kreisverbänden und Ortsvereinen Familienbildungskurse an: Die Kursleiterinnen der Familienbildungsprogramme werden durch den Landesverband nach standardisierten Curricula aus- und fortgebildet.

 

Im Förderzeitraum 01.10.2012 - 31.12.2013 werden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifiziert. Schwerpunkte liegen in in der Familienbildung, Seniorengymnastik und Krisenintervention.

„Klimahelfer - Änder´ was bevor´s das Klima tut“ - Gewinnung Ehrenamtlicher für den Jugendverband

Gewinnung Ehrenamtlicher für den Jugendverband
Stärkung von Gremienarbeit und Leitungskräften zur Durchführung der Kampagnenforderungen aus: „Klimahelfer - Änder´ was bevor´s das Klima tut“ Förderzeitraum: 01.01.2014 – 31.12.2014

Bereits im vergangenen Förderzeitraum ermöglichte das Badische Jugendrotkreuz den Kinder- und Jugendlichen aktive Mitarbeit und gesellschaftliche Partizipation im Klimaschutz. Der Klimawandel und die damit einhergehenden Veränderungen werden durch die Kampagne „Klimahelfer - Änder´ was bevor´s das Klima tut!“ (2012 – 2014) ins Bewusstsein gerufen. Durch Bildung, Aufklärung und Stärkung der Eigeninitiative, lernen Kinder und Jugendliche sich die Umwelt und ihre Mitmenschen zu schützen und auf Naturkatastrophen vorzubereiten.

Im vergangenen Jahr konnte großflächig auf die Kampagne und deren Forderungen aufmerksam gemacht werden. Innerverbandlich konnten alle angestrebten Maßnahmen in enger Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt umgesetzt werden. Das Jugendrotkreuz bezieht zunehmend die Gesamtorganisation sowie weitere Hilfsorganisationen und die Bevölkerung in ihre Aktionen und Angebote ein.

Es zeigt sich, dass dabei die Anbindung an das Badische Jugendrotkreuz und die Möglichkeit zum besonderen sozialen Engagement weiterhin sehr gefragt ist, allerdings unter anderen Rahmenbedingungen wie vor einigen Jahren. Die Nachfrage richtet sich an niederschwellige und individuell angepasste Projekte, Maßnahmen und Angebote direkt vor Ort. Kinder und Jugendliche fordern gezielte Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitarbeit, die ihrer Lebenssituation und ihren Bedürfnissen angepasst sind.
Die Gremien auf Landes- und Kreisverbandsebene werden dadurch zusehends für die aktive Unterstützung in den Regionen eingefordert. Kinder und Jugendliche übernehmen eine wachsende Verantwortung als Entscheidungsträger der ehrenamtlichen Mitglieder und den Erhalt des bürgerschaftlichen Engagements im Jugendverband. Die steigenden gesellschaftlichen, politischen und bürokratischen Anforderungen erfordern bei der Übernahme von Verantwortung und der Erfüllung von Pflichten im Ehrenamt besondere Unterstützung und außerschulische Bildungsangebote seitens des Jugendrotkreuzes.

Um die Kampagnenforderungen und die damit verbundenen Angebote umsetzen zu können, bedarf es einer gezielten Stärkung der ehrenamtlichen Leitungskräfte und der Gremienarbeit. Dabei werden folgende Hauptziele verfolgt:

1. Aufbau von Gremienstrukturen in den Kreisverbänden, durch Weiterbildung und fachliche Begleitung der ehrenamtlichen Mitarbeiter
2. Einbindung von Personalmanagement und Qualitätsstandards im Ehrenamt, durch fachliche Beratung und Weiterbildung der ehrenamtlichen Leitungskräfte vor Ort
3. Schulung der ehrenamtlichen Leitungskräfte zur Umsetzung der Kampagnen-Angebote in- und außerhalb der Schule
4. Umsetzung von Großveranstaltungen und Projekten im Zeichen den Klimaschutzes und der gesellschaftlichen Mitverantwortung
5. Gewinnung von Kindern- und Jugendlichen für das Jugendrotkreuz durch die Kampagne

Zielgruppen:

  • Ehrenamtliche Leitungskräfte des Jugendrotkreuzes auf Landes-, Kreis- und Ortsebene
  • Hauptamtliche Mitarbeiter in den Kreisgeschäftsstellen / Servicestelle Ehrenamt
  • Schülerinnen und Schüler, Kinder und Jugendliche, die sich ehrenamtliche engagieren (wollen) und für das Deutsche Rote Kreuz interessieren

Maßnahmen

1. Kampagnen-Aktionstag und Forum – Referate, Seminare und Workshops zu den aktuellen Themen der Jugendarbeit in Verbindung der Klimahelfer-Kampagne
2. Leitungskräfte Themenabende und Weiterbildungswochenenden
3. Anwerben und Qualifizierung von ehrenamtlichen Leitungskräften im Jugendverband für definierte Aufgabenprofile
4. Fachliche Begleitung beim (Wieder-) Aufbau von Gremien / Gremienarbeit durch die Einrichtung einer „Rebuilding Task Force“
5. Gemeinsame Erarbeitung, Organisation und Durchführung von „Teambuilding“ Modulen und themenspezifischen Fortbildungsangeboten
6. Erarbeitung und Einbindung von Qualitätsstandards bei Ausbildungsangeboten, Veranstaltungen und in der Gremienarbeit auf Landes-, Kreis- und Ortsebene
7. Umsetzung von Personalentwicklungskonzepten im Ehrenamt, durch aktive Teilhabe der ehrenamtlichen Mitglieder

Um eine breite Öffentlichkeit mit dem Thema zu erreichen, werden weiterhin Aktionsformen entwickelt, die das Thema in den öffentlichen Raum tragen. Dabei werden ehrenamtlich engagierte Kinder und Jugendliche des Roten Kreuzes mit den Bürgerinnen und Bürgern ihrer Gemeinde ins Gespräch kommen. Kinder und Jugendliche erhalten so die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe in Gesellschaft und Lebensraum. Sie erleben sich selbst als handelnde und gestalterische Mitglieder einer Gemeinschaft. Mit den Aktionen und Angeboten wollen wir Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen ansprechen. Bei allen Veröffentlichungen, Flyern oder Presseberichten wird auf die Förderung durch die GlücksSpirale hingewiesen.

„Menschen stärken, Gewalt verhindern – Qualifizierung von Leitungskräften und Multiplikatoren in den ehrenamtlichen Strukturen“

Projektdauer ist derzeit 1.12.2012 bis 31.5.2014, wird aber voraussichtlich bis 31.12.2014 verlängert.

Kindeswohl und Schutz vor sexualisierter Gewalt stehen seit einigen Jahren im Fokus der öffentlichen Diskussion. Besonders bei großen Einrichtungen und Verbänden, die intensiv mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, wurden zahlreiche Missbrauchsfälle bekannt. Gewalt im Allgemeinen und sexualisierte Gewalt im Speziellen sind Themen, die auch die Arbeit im DRK berühren.

Durch die Verbands- und Vereinsstrukturen bieten wir ein Umfeld, in dem intensive Kontakte auf menschlicher und beruflicher Ebene möglich und gewollt sind. Dies kann leider auch Räume für Menschen öffnen, die derartige Vertrauensräume missbrauchen. Daher hat sich das Badische Rote Kreuz zum Ziel gesetzt Standards zu entwickeln, mit denen wir uns als Träger von Einrichtungen und Diensten und als Arbeitgeber in die Pflicht nehmen, Spielräume für Missbrauch einzuschränken und eine Kultur des Hinschauens aufzubauen, um mögliche Täter abzuschrecken.

Diese Standards werden für alle Gliederungen gelten und dafür Sorge tragen, dass sämtliche haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu diesem Thema handlungsfähig sind und sicher arbeiten können. Unser besonderer Schutz gilt Minderjährigen, Alten und Behinderten. Sie sind besonders auf unsere Vertrauenswürdigkeit angewiesen. Bisher konnten im Bereich der Gemeinschaft des Jugendrotkreuzes für einzelne Multiplikatorengruppen einige Qualifizierungen angeboten werden.

Grundqualifikation Kinästhetik

Ausgangssituation

Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten, sowie der Heil- und Sonderpädagogen leisten sowohl in geistiger wie auch körperlicher Hinsicht Tätigkeiten mit hohen Anforderungen. Neben einem modernen Fachwissen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, welches durch ständige beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung aktuell gehalten wird, werden körperliche und in einem erheblichen Umfang soziale Fähigkeiten vermehrt gefordert.
Die derzeit bekannten Untersuchungen (Pflegethermomether, 2009; ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, AIDA – Arbeitsschutz in der Altenpflege Evaluationsbericht 2008; GEK Schriftenreihe zur Gesundheitsanalyse, Band XXXII, 2004) wenden sich in der Regel Arbeitsbelastungen aus den Bereichen des Bewegungs- und Stützapparates sowie klassische ergonomische Belastungen aus der Arbeitsumgebung in Form von toxischen, mutagenen oder allergenen Stoffen, Infektionsgefahren, Strahlenexposition oder Risiken von Stich- und Schnittverletzungen sowie psychischen Belastungen wie Zeitdruck oder der Umgang mit schwierigen und sterbenden Patienten zu.
Wie Stressoren wie beispielsweise Überbelegung, Mobbing am Arbeitsplatz, zu wenig Zeit für Familie durch Schichtdienst und Wochenendarbeit oder ständige Arbeitsunterbrechungen z.B. durch Telefonanrufe sich auswirken ist derzeit weitestgehend unbekannt. Letztendlich deuten die überdurchschnittlich hohe Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen sowie die geringe Verweildauer im Pflegeberuf darauf hin, dass die Pflegetätigkeit eine ausgeprägte psychische und körperliche Beanspruchung mit sich führt. Solche Belastungen stören nicht nur das effiziente und effektive Arbeitshandeln, sondern können ebenso zu erheblichen und oftmals unnötigen Zusatzaufwand oder riskantem Handeln führen.
Die professionelle Pflege ist jedoch ein Garant für die Qualität und Kontinuität der Versorgung und Betreuung hilfsbedürftiger Menschen. Daher braucht die Krankenpflege der Zukunft dringend Werkzeuge, die professionelles Handeln ermöglichen.
Mit Blick auf den demographischen Wandel muss bereits jetzt die Frage lauten: Wie können Angehörige von„High-Touch“-Berufen (= Menschen, die sich um andere Menschen kümmern, z.B. Angehörige der medizinischen, pflegerischen und pädagogischen Berufen) auch in Zukunft die hohen Anforderungen die täglich an sie gestellt werden bewältigen und gleichzeitig eine professionelle und ganzheitliche Versorgung gewährleisten, um letztendlich sich selbst und dem Pflegebedürftigen in psychischer und physischer Hinsicht gerecht zu werden? Einen Beitrag hierzu erzielt in besonders hohem Maße die Kinästhetik.

Ziel/Zielgruppe

Die Teilnehmer/innen bekommen Grundlagen der sechs Konzepte der Kinästhetik, welche kurz unter der Beschreibung der Maßnahme aufgeführt sind, vermittelt bekommen, um diese sowohl in der Gesundheits- und Krankenpflege, in der Altenpflege, wie auch in den Bereichen „Alltagsbewegung in jedem Alter“ und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz sicher einsetzten zu können.

Zielgruppe der Maßnahme sind Pflegekräfte und Ehrenamtliche welche über eine Grundqualifikation in den Bereichen der Pflege, der Physio- und Ergotherapie, sowie der Heil- und Sonderpädagogik verfügen und für Einrichtungen des DRK Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz 12 Personen qualifiziert werden.

Maßnahme

Bei der Kinästhetik handelt es sich um eine körperdialogische Arbeit mit Menschen in jedem Lebensalter. Pflegende lernen durch gezielte Wahrnehmungsschulung ihren Körper und ihre Bewegungen so einzusetzen, damit sie weniger Kraftaufwand ausüben und gleichzeitig pflegebedürftige Personen gesundheitsfördernd in ihrer Bewegung unterstützen können.

Das Konzept ist darauf angelegt den natürlichen Bewegungshaushalt zu fördern und dies zu Gunsten beider Beteiligten der ausübenden und pflegebedürftigen Person. Das Kinästhetik-Konzeptsystem stellt ein Werkzeug dar, um die alltäglichen Aktivitäten aus einer Erfahrungsperspektive zu beobachten und zu beschreiben. „Mit Hilfe von 6 Themenbereichen werden Grundlagen physiologischer Bewegung sowie Prozesse menschlicher Bewegungsbeziehung gelehrt. Zur Analyse von Bewegungshandlungen werden die Lernbereiche einzeln beschrieben. Die 6 Lernbereiche zu verstehen und anzuwenden unterstützt das Erkennen von Bewegungsressourcen der Patienten, die Eigenwahrnehmung in der Bewegung, die wirksame Gestaltung von Bewegungsaktivitäten bei der Mobilisation sowie die Selbstkontrolle der an der Bewegungshandlung beteiligten Personen.

1. Das Konzept Interaktion bietet Blickpunkte, um die Grunderfahrungen der Interaktion sowohl zwischen einzelnen Teilen des Körpers als auch zwischen Menschen zu beobachten.
2. Das Konzept Funktionale Anatomie stellt erfahrbare Aspekte (z. B. harte Strukturen, weiche Strukturen) des menschlichen Körperbaus dar, um das notwendige Zusammenspiel unterschiedlicher Eigenschaften und Teile des Körpers deutlich zu machen, welches im Umgang mit Gewicht gegenüber der Schwerkraft notwendig sind.
3. Im Konzept Menschliche Bewegung werden die erfahrbaren Möglichkeiten menschlicher Bewegung im Hinblick auf stabile und instabile Aspekte beschrieben.
4. Das Konzept Anstrengung fokussiert auf das komplexe Zusammenspiel der Anstrengungsformen Ziehen und Drücken im menschlichen Körper, um ein angepasstes Spannungsmuster für die jeweilige Aktivität aufzubauen.
5. Das Konzept Menschliche Funktion stellt ein Ordnungssystem dar, um menschliche Aktivitäten zu verstehen und zu klassifizieren.
6. Im Konzept Umgebung wird die Beziehung zwischen menschlichen Aktivitäten und der physischen Umgebung beschrieben. (gekürzt aus: de.wikipedia.org/wiki/Kin%C3%A4sthetik,26.06.13, 11.00 Uhr)

Die Basisschulung erfolgt an drei aufeinander folgenden Tagen. Diese stellt die Konzepte der Kinästhetik, in Bezug zu den Themen Kommunikation und Fortbewegung vor. Pflegende entdecken und erweitern in diesem Kurs ihre persönlichen Interaktions-, Bewegungs-, und Handlungsfähigkeiten. Sie lernen, die Fähigkeiten ihrer Patienten/Bewohner zu erkennen und sinnvoll in alltägliche Aktivitäten einzubeziehen.

Die Aufbauschulung erfolgt an drei aufeinander folgenden Tagen. Hier werden die im Grundkurs erlernten Konzepte vertieft und weiterentwickelt und die Handlungsfähigkeit der Teilnehmer erweitert.
Der Kurs unterstützt bei der Analyse schwieriger Pflegesituationen und hilft, Lösungen für die Patienten/Bewohner zu finden, so dass diese in die praktische Arbeit kompetent eingebunden werden können.

Gender

Teilnehmen können alle Interessierten unabhängig von ihrer Herkunft, ihres Alters, ihrer Berufserfahrung und ihres Geschlechtes.

Nachhaltigkeit

Die Ergebnisse der Schulung werden innerhalb regelgerecht stattfindenden der Sitzungen transparent gemacht. Es ist ein Folgeantrag geplant. So soll es Teilnehmern/-innen ermöglicht werden die Tutorenqualifikation zu absolvieren. Damit wäre eine interne Weitergabe durch Multiplikatoren im Landesverband gesichert. Weiter bildet die Grundausbildung bestehend aus Basisschulung und Aufbauschulung auch mit Grundlage zur Ausbilderqualifikation für Kursleiter „Pflege in der Familie“. Die Initiierung Grundausbildung wirkt sich dadurch zusätzlich auf die Kurse für Pflegende Angehörige, sprich auf den Bereich der Laienpflege aus. 

Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Führungskräfte im Badischen Roten Kreuz

Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Führungskräfte im Badischen Roten Kreuz
Querschnittsaufgabe Ehrenamt und Öffentlichkeitsarbeit

Ausgangslage

Das Rote Kreuz ist seinem Wesen nach eine Freiwilligenorganisation, im Badischen Roten Kreuz engagieren sich über 14.000 Kinder, Jugendlichen und Erwachsene in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern. Sowohl die Anforderungen an als auch die Ansprüche von Ehrenamtlichen haben sich verändert. Zentrales Thema, vor allem bei den Leitungskräften, ist die Frage, wie zum einen Ehrenamtliche dauerhaft für ihre Arbeit motiviert und neue Zielgruppen erschlossen werden können, zum anderen, wie über ehrenamtliche Arbeit eine aktive Beteiligung an Fragen der Bürger_innengesellschaft erreicht wird. In diesem Themenspektrum werden die beantragten Mittel eingesetzt.

Überregionale Aus-, Weiter, und Fortbildungsmaßnahmen

1. Qualifizierungsmaßnahme ehrenamtlicher Leitungskräfte zum Thema „Anerkennungs- und Wertschätzungskultur in der ehrenamtlichen Arbeit“ am 28.09.2013

Beschreibung der Maßnahme:
Adressat_innen sind ehrenamtliche Leitungskräfte der Gemeinschaften Bereitschaften, Sozialarbeit und Jugendrotkreuz, die sich inhaltlich und methodisch mit der Frage nach Entwicklung, Umsetzung und Implementierung von Anerkennungs- und Wertschätzungskulturen in ihren Gemeinschaften beschäftigen.

2. Bildungsreihe „Helden des Alltags“ – Bürgerbeteiligung und Ehrenamt. Kooperationsveranstaltung mit der Landeszentrale für politische Bildung im November 2013 (diverse Veranstaltungen).

Beschreibung der Maßnahme:
Adressat_innen sind engagierte Bürger_innen, die für die ehrenamtliche Rotkreuzarbeit gewonnen werden sollen. Hintergrund der Überlegungen ist, mit einer Veranstaltung, die stärker auf Fragen der Bürgergesellschaft abzielt, neue Zielgruppen zu erschließen und vorhandene Ehrenamtliche stärker mit dieser Fragestellung zu beschäftigen.

3. Bildungsveranstaltungen für ehrenamtlich Engagierte zum Thema Neugewinnung Ehrenamtlicher

Beschreibung der Maßnahme:
Im Förderzeitraum sollen unterschiedlich Veranstaltungen (Referate, Seminare, Workshops) angeboten werden, die den ehrenamtlichen Leitungskräften Instrumente und Maßnahmen zur Neugewinnung Ehrenamtlicher vermitteln.

4. Präsentationsmaterial zur Darstellung ehrenamtlicher Arbeit und als Mittel zur Neugewinnung Ehrenamtlicher

Beschreibung der Maßnahme:
Entwicklung von begleitenden Materialien der Öffentlichkeitsarbeit für die Positionen 1-3 zur Unterstützung der Maßnahmen und Kommunikation der Förderung durch die GlücksSpirale.

Straßburger Hans

Herr Straßburger Hans
Tel. 07 61 / 8 83 36 - 1 41

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